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Science Slam - der Wissenschaftsslam

Der nach Vorversuchen (Konzept 2004 bei Darmstadt Marketing eingereicht) 2006 "geborene" Wissenschaftsslam war ein echter Ueberraschungserfolg. Vom Poetry Slam bekannte Prinzipien wurden dabei teilweise auf ein Turnier wissenschaftlicher Kurzvorträge übertragen: die Zeitbegrenzung (hier 10 Minuten), die spielerische Siegerwahl durch das Publikum, die (relative) Bewegungsfreiheit für das Publikum. Informationsgehalt sollte den Ansprüchen an wissenschaftliche Kurzvorträge genügen (reine Wissenschaftssatire oder Power Point Karaoke sind nicht gefragt). Darüber hinaus ist alles erlaubt, auch alle Hilfsmittel, die sich - u.a. - mit den feuerpolizeilichen Sicherheitsbestimmungen vertragen. Originelle Metaphern haben sich als hilfreich erwiesen – sowohl für die interdisziplinäre Verständlichkeit als auch für die Unterhaltsamkeit. Manche der Slammer/innen organisieren ihren ganzen Vortrag um eine Metapher, andere arbeiten mit mehreren. Der Science Slam führt das Engagement Alex Dreppecs im Bereich des Poetry Slam und das als Verständlichkeitsforscher (unter seinem bürgerlichen Namen Dr. A. Deppert) zusammen. Mehr kann man darüber unter anderem HIER nachlesen.

Die wachsende internationale Ausbreitung lässt sich gut hier nachverfolgen.

http://www.scienceslam-darmstadt.de/
http://http://de.wikipedia.org/wiki/Science_Slam/
http://www.scienceslam.org/

U20-Dichterschlachten

Beinahe 10 Jahre "Jugendarbeit" in Darmstadt und Umgebung haben sich gelohnt: nicht nur bei mehreren U20-Dichterschlachten (unvergessen diejenige im Weststadt-Cafe) konnte der Nachwuchs beweisen, dass er den Stab übernehmen kann.

Dreizehn Darmstädter Dichter

Am 3.9.2005 veranstalteten wir unter dem genannten Namen den ersten regional orientierten Darmstädter Poetry Slam auf 603qm - der derzeit pausiert.

Dieser Slam operiert ohne Fahrgeld, Unterkunft, hohes Preisgeld und feste Startplätze und richtet sich an ein kleineres Publikum. Die Slammer rekrutieren sich stärker aus den Reihen des Publikums, man hat eine größere Chance, live bei echten Neuentdeckungen dabei zu sein - und die Entwicklung einer lokalen Szene zu beobachten, die die Veranstaltung weiter fördern soll. Wir freuen uns, wenn unsere Basisarbeit unterstützt wird und mancher sogar selbst auf die Bühne springt.

Erfahrene, sehr gute Slammer treten als Gäste - außerhalb des Wettbewerbs - auf.

Auszug aus dem Echo-Artikel (5.9.2005, S.12) von Stefanie Müller über die Veranstaltung am 3.9.:
"DARMSTADT. "Wir wissen nicht, was passieren wird", sagt Moderator Alex Dreppec. Das klingt spannend, und tatsächlich werden sich auf der Bühne der Veranstaltungshalle 603 qm an diesem Samstagabend noch bizarre Szenen abspielen. ... Reimtechniken und Gesten des Rap sind auch bei den Kandidaten des Poetry Slam beliebt. Bezeichnenderweise gewinnt der Teenager Tilman Döring den Wettbewerb mit seinen Rap-Einlagen. Die anderen Kandidaten bringen eine Mischung aus grotesken Versen, Anekdoten und Gedichten auf die Bühne. Als Gast begeistert der erfahrene Slammer Dalibor aus Frankfurt die Zuschauer mit einer perfekten Verquickung aus schauspielerischer Performance und Text. Nur der elfte Kandidat hat etwas missverstanden: Statt zu dichten, zieht er sich schwer betrunken bis auf die Unterhose aus, was das sonst so muntere Publikum sprachlos macht. Bei einem offenen Wettbewerb weiß man eben nicht, was passieren wird."

Steffen Falk (Dichter), Alex Dreppec und Rainer Wenzel (Moderatoren), Claudia Raimund und Eva scheuermann (Team), Fotos: Ellen Eckhardt.

 

 

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